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Besser zu spaet als nie...

Weihnachten­­­­ - schon einen Monat ist es her, aber es war so ein schoenes Fest, es lohnt sich auch jetzt noch davon zu berichten. Am 22.12. hat fuer Christophe die Uni aufgehoert, fuer mich am 20. schon mit der Matheklausur. Christophe hat auf seinem Zeugnis 1+; 1; 1-; und 2+ stehen, ich habe eine 4 in Mathe, eine 2- in Mathedidaktik und jeweils eine 1- in Franzoesisch, Musik und Paedagogik. Beide sind wir unglaublich zufrieden mit den Ergebnissen, haben aber auch dementsprechend hart dafuer gearbeitet (nungut, fuer Mathe habe ich nicht gearbeitet...). Irgendwie ging dann auch so der Weihnachtstrubel ein wenig an uns vorbei, nur die aufwaendigen Dekorationen erinnerten immer mal wieder an das bevorstehende Fest.

Umso schoener war dann der 24., an dem wir morgens bei Christophes Eltern in Québec aufgewacht sind. Leider, leider, leider fiel kein Schnee, aber ein kleiner Rest war noch festgefroren so dass wir ein wenig weisse Weihnachten hatten. Immerhin (fuer die die jetzt HAHA sagen, der Schnee kam 2 Tage spaeter!).

Einen ganzen lieben Tag lang haben wir nichts gemacht ausser zu Hause rumlungern, Hélène beim Kochen und einkaufen helfen und schlaaaaaafen. Das war schoen! Gegen Abend sind dann ein paar Verwandte eingetroffen und zusammen sind wir in die 19h-Messe, die irgendwie die Kindergarten- kindermesse war, gegangen.

War schon suess, wie sich dann alle Kleinen zum Gebet an die Krippe gekniet haben. Das Maedchen hinter mir hat sich verzweifelt an seinen Papa gewand als der Pfarrer die Kleinen aufgefordert hat nach vorne zu kommen und fuer das Christuskind zu beten: "Aber Papa, was soll ich denn da sagen???"

Zurueck von der Messe haben wir dann uns alle ein wenig beschert... oh, dass war so schoen. Ich habe ganz warme Pyjamas bekommen, ein T-Shirt meiner Lieblingshockeymannschaft, eine CD des Orchesters der Schule, in der ich mein Praktikum machen werde, einen wunderschoenen Taschenkalender und neben vielen Kleinigkeiten noch ein Praktikum. Doch dazu in einem anderen Kapitel.

Nach all der schoenen Schenkerei gabs dann auch ein wunderbar leckeres Essen und ich habe meinen ersten gefuellten und kompletten Weihnachtstruthahn bekommen. Hmmm, tolle Tradition!!!

Nach dem Essen habe ich mich dann AUS SPASS bei Hélène beschwert, dass Weihnachten frueher viel toller war, denn da konnte man nach dem Essen mit seinen Geschenken noch spielen und nicht nur sie angucken und schwupps, landet eine rote Werkzeugkoffer-aehnliche Kiste vor mit mit der Aufschrift: Christophe Hinz und es bruellt von links in mein Ohr: "Meine Legokiste!!!"

Tja, und so haben wir den Abend beendet in dem wir ein bisschen in der Kiste und in Kindheitserinnerungen gekramt haben.

Ja, Bausteinchen, Tannenzapfen und Schokokugeln, mehr brauchen die beiden Kinder nicht um glücklich zu sein...

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