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Mein Mathedidaktikkurs ist vieleicht der Beste, den ich hier an der Uni gewählt habe. Jeden Montag Nachmittag 3h intensiv. Der Prof ist noch relativ jung, hat gerade erst seine Maîtrise gemacht und unterrichtet seit 6 Jahren an ner Schule und seit 3 Jahren an der Uni. Er ist also kein echter Professor sondern "nur" ein Lehrbeauftragter. Für die Québecer soll dieser Kurs als Praktikumsvorbereitung dienen und gleichzetig den Abschluss von vier Didaktikveranstaltungen bilden. Zwei von diesen vieren wollte ich eigentlich auch hören, aber just in diesem Trimester wurden sie nicht angeboten. Leute aus meinem Kurs haben mir aber erzählt, dass die Vorlesungen es wirklich nicht Wert waren,es habe zumndest niemand den sie kennen was gelernt. Ok... Jetzt aber schon, bei Herrn Rouleau lernen wir ne Menge. Jede Woche haben wir ein Thema, jede Woche müssen wir eine Hausaufgabe dazu abgeben und leider sind es meist Aufsätze.Die kleineren in Einzelarbeit, die größeren in Gruppen. Immerhin. Er redet ein bisschen schnell, was manchmal sehr anstrengend ist, aber er hat ganz interessante Ideen. Leider ist meine Gruppe, mit der ich die ganzen Gruppenarbeiten mache, aber nicht daran interessiert, wirklch etwas dabei zu lernen sondern eher mit möglichst wenig Aufwand da durchzukommen. Schade, aber ich nehme trotzdem so viel wie es geht mit von dem Kurs. Ich habe auch schon zwei Kurzreferate gehalten, die beide sehr gut liefen und ich versuche eben einfach das Beste draus zu machen.

Uni: Hauptgebäude auf dem Berg mit wunderbarer Sicht auf den nördlichen Teil der Stadt.

Die Fotos habe ich vor ein paar Tagen aufgenommen. Praktisch jeden Tag war so ein schöner blauer Himmel und viel Sonne zu sehen, aber es war kalt.

Was ich so gerne an dieser Uni mag, ist, dass man das Gefühl hat so frei zu sein. Man ist über der Stadt, oben auf dem Berg sind nur helle Gebäude und man hat so viel Luft, man fühlt sich nicht so erdrückt, eher sogar aufgerichtet.

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