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Nach vier Wochen Uni und 41 Tagen Montéal kann ich glaube ich mir so langsam ein Urteil über mein Studium hier erlauben. Insgesamt bin ich in fünf Kursen und in einer Badmintonliga eingeschrieben und versuche verzweifelt mir einen Job und ein Praktikum zu organisieren. Aber der Reihe nach!

Montags geht's los, gemütlich um 12:30Uhr mit drei Stunden Pägagogik: Notengebung, wenn man Kompetenzen der Schüler und nicht nur Richtigkeit der Antworten bewerten muss. Auf Französisch heißt das "évaluation des apprentissages" . Weil das noch nicht genug Päda war geht's um 16 Uhr weiter mit drei Stunden Mathedidaktik. Ein echt guter Kurs! Dienstags habe ich schon um 10:30 Uhr Uni, aber dafür nur zwei Stunden Mathe. Echte Mathe. Biomathe. Doch dazu an anderer Stelle mehr. Mittwochs, weils so anstrengend war, habe ich frei, nur abends ist die Badmintonliga, abwechselnd um 18, 20 oder 22 Uhr. Und das macht echt Spaß! Jeden Abend drei bis sechs Sätze Doppel, immer mit einem anderen Partner, aber immer die gleichen 12 Leute und alle etwa auf dem gleihen Niveau. Donnerstags habe ich dann um ein Uhr meinen Musikkurs, um vier bin ich damit auch schon fertig un muss dann nur noch einmal freitags ran; 8.30h bis 11.30h französische Grammatik und danach noch eine Stunde Mathe. Das wars. Klingt nach wenig, aber es ist anstrengend und für eine Unterrichtsstunde plant muss man zwei Stunden Arbeit zu Hause einplanen. Also keine Angst, ich bin beschäftigt!

Hier ein paar Bilder von der Uni:

faculté de musique

Herbst an der Uni und Ausblick von vor dem Pavillion

Und nächstes Mal fotografiere ich auch mal was anderes als nur die Gegend des Musikfachbereichs. Das große Gebäude, in dem die meisten Vorlesungen sind ist nur einfach hässlich von außen und die Gebäude der anderen Fachbereiche sehe ich nicht so oft, weil dort nur die Profs ihre Büros haben, es aber kaum Seminarräume gibt.

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