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Ausflug nach Charlevoix vom 21.-22.10.

Charlevoix ist eine Gegend in der Nähe der Stadt Québec: viele Hügel, viele Bäume, sehr viel Natur und wenige Menschen, außer direkt am St. Laurent. Neun Franzosen und ich sind für zwei Tage Naur pur von Montréal aus mir Mietwagen dorthin gefahren. Und es war so wunderschön.... aus Tippfaulheit erzähle ich aber mal nur die Facts und lasse die zahlreichen Fotos dann für sich selber sprechen.

Samstag: Uff, 5 Stunden Autofahrt hatte keiner vermutet. Aber eine erste kleine Rast in Québec...

... und dann das Mittagessen bei 6°C und viel, viel Wind in einer Bucht. An dieser Stelle ist der St. Laurent schon über 15km breit und man hat eigentlich das Gefühl am Meer zu sein.

Aber wir sind angekommen an unserer kleinen Hütte direkt am See im Park "les Palissades de Charlevoix" und haben gleich mal den Park mit seinen kleinen Wanderwegen erkundschaftet.

Einfach soo schön. Wald und sonst nix. Kein Autolärm, keine stinkende Stadt und wenige Leute außer uns. Eigentlich nur die, die den Park betreiben und ein paar andere Touris (Studenten der Uni Laval und ein québecer Pärchen auf Erholung).

Samstag Abend wurden wir dann von den Veranstaltern noch auf ein paar Aktivitäten eigeladen. Eigentlich kostet das ca. 30$, da wir aber am letzten Wochenende der Saison da waren durften wir alles kostenlos genießen: Whirlpool unter den Sternen (Kopf kalt, Rest warm), Sauna in ner Holzhütte am See (und in einer Minute war man außen wieder abgekühlt, bei wenigen Grad über Null und viel Wind).

Das Lustigste war aber eigentlich die Tyrolienne: ein 250m langes Stahlseil über den See vom einen Ufer zum anderen gespannt. Man selber wudre in einen Bergsteigergurt geschnürt, mit einem Karabiner an einem Stahlteil festgehängt, welches von oben auf das Stahlseil gesetzt wurde. Und dann, mit viel Schwung, ist man über den See geflogen. Natürlich bei Nacht, im Mondesschein... das war soooo toll!

Sonntag: Klettern!

Naja, nicht ganz Klettern, es nennt sich Via Ferrata und man ist mit Klettergurten an einem Stahlseil befestigt, das den gesamten Felsen entlang im Zickzack hochläuft. Mal muss man klettern, mal kann man normal laufen. Und wir haben natürlich den Tag mit dem schönsten Wetter überhaupt erwischt.

Equipment: zehn kleine Pilze um den Kopf zu schützen und dann kanns losgehen!

... und dann ging's hoch. Manchmal wars echt ganzschön anstrengend und wir klebten am Berg wie die Fliegen an der Wand.

Aber die Aussicht wurde von Höhenmeter zu Höhenmeter immer schöner und schöner.

Unser Gruppenleiter, der ganz wild drauf war viele Fotos von uns zu machen.

Klettersusi:

Und oben angekommen bot sich uns ein unglaublich schöner Ausblick bis zum St. Laurent. So schöööön ... und es war fast warm!

Das sind wir übrigens von unten, einer aus der Gruppe wollte lieber nicht mit hoch.

Einmal auf den Berg rauf, wollten wir so schnell nicht mehr wieder runter. Deshalb gabs noch ein kleines Bonbon: die Hängebrücke, die über eine seeeeeehr tiefe Schlucht führt. Und je schneller man gelaufen ist, desto mehr hat sie gewackelt! Das war ein Spaß!!!

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